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Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Sonja Weber-Menges

Adolf-Reichwein-Straße 2
57076 Siegen
Raum: AR-D 4105

Tel.:   +49 (0)271/740-4233
Mobil.:  +49 (0)175/600-4044
E-Mail:  behindertenberatung@uni-siegen.de

Sozialreferat des AStA

Raum: AR-HB 002
Telefon: 0271/740-4601
E-Mail: asta@uni-siegen.de

Service für Studierende mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

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Corona - Wichtige Informationen für Studierende die einer Risikogruppe angehören:

Liebe Studierende,

auch wenn zukünftig unter bestimmten Bedingungen wieder Präsenzlehre stattfindet, gibt es unter Ihnen Studierende, die es aufgrund von chronischen Vorerkrankungen und/oder medikamentöser Behandlung mit sog. Immunsuppressiva weiterhin besonders vor einer Infektion mit COVID-19 zu schützen gilt. Studierende der sog. Risikogruppe können/sollten zum eigenen Schutz gemäß den Empfehlungen zur Kontaktreduzierung des Robert-Koch-Instituts (Stand: 20.03.20) daher nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen, in denen der nötige Abstand nicht gewährleistet werden kann. Auch von der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist eher abzuraten. Hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die Lehrenden der Universität Siegen dazu aufgefordert sind, für diese Studierendengruppe flexible Formen der Partizipation und Leistungserbringung anzubieten. Sollten Sie der sog. Risikogruppe angehören oder als pflegende Angehörige in sehr engem Kontakt zu Risikogruppen stehen, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Weisen Sie Ihre Dozent*innen via E-Mail schnellstmöglich darauf hin, dass Sie aus oben genannten Gründen nicht in der Lage sind, an Präsenzveranstaltungen teilzunehmen, dennoch aber an der entsprechenden Veranstaltung teilnehmen wollen. Diese Mitteilung wird selbstverständlich vertraulich behandelt.
  • Bitte legen Sie Ihren Dozent*innen digital/postalisch ein Attest vor, welches sie von einer physischen Teilnahme an Lehrveranstaltungen aufgrund der begründeten Gefahr eines schweren Krankheitsverlaufs im Falle einer Infektion mit COVID-19 entbindet! Dieses Attest kann in den ersten 4 Wochen des Semesters nachgereicht werden.
  • Bitten Sie Ihre Dozent*innen darum, Sie über die im Rahmen der spezifischen Lehrveranstaltung bestehenden alternativen Formen der Partizipation, der Leistungserbringung sowie Sprechstundenmöglichkei-ten etc. zu informieren. Diese können je nach Lehrveranstaltung variieren.
  • Sollte eine Teilnahme trotz aller Anstrengungen aus triftigen Gründen nicht zu realisieren sein, wird Ihnen dieses Semester nicht auf die Regelstudienzeit angerechnet.
Darüber hinaus haben betroffene Studierende jederzeit die Möglichkeit, sich im Falle von Problemen, Fragen oder Unsicherheiten direkt mit dem Servicebüro Inklusive Universität Siegen in Verbindung zu setzen. Das Servicebüro unterstützt Sie gern dabei, individuelle Lösungen zu finden, um Studierenden der Risikogruppe eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen und damit einen erfolgreichen Abschluss des Sommersemesters 2020 zu ermöglichen.
 
Kontakt Servicebüro Inklusive Universität Siegen
 
Dr. Sonja Weber-Menges
Beauftragte für Studierende mit Behinderung und/oder chronischer Erkrankung Koordinatorin Servicebüro Inklusive Universität Siegen
 
Mobil: +49(0)175/600-4044

Nach der 20. Sozialerhebung des deutschen Studierendenwerks sind ca. 7% der Studierenden an deutschen Universitäten behindert und/oder chronisch krank. Nahezu die Hälfte dieser Studierenden sieht sich durch ihre Krankheit oder Behinderung im Studium beeinträchtigt. Die Universität Siegen betrachtet es als eine wichtige Aufgabe, Benachteiligungen für die Betroffenen abzubauen und ihnen trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein Studium zu ermöglichen.
Neben individueller Förderung und Unterstützung gehört dazu ein Nachteilsausgleich, der behinderten oder chronisch kranken Studierenden die Möglichkeit eröffnet, trotz gesundheitlicher Einschränkungen ein Studium zu absolvieren und einen entsprechenden Abschluss zu erwerben. Rat und Hilfe finden sie beim Behindertenbeauftragten der Uni Siegen sowie bei den zuständigen Personen in den Fachbereichen. Studierende oder Studieninteressenten, die durch gesundheitliche Probleme oder Behinderungen in ihrer Studierfähigkeit eingeschränkt sind, sollten sich zunächst einmal an die Beauftragte für Behindertenfragen wenden.

Die Beauftragte für Behindertenfragen unterstützt schwerbehinderte oder chronisch kranke Studierende bei der Studienvorbereitung, im Studium und in Prüfungsangelegenheiten. Probleme bei der Studienwahl, der Durchführung des Studiums oder beim Studienabschluss können Sie mit der Behindertenbeauftragten besprechen und mit ihr gemeinsam Lösungswege suchen.

Schwerbehinderte oder chronisch Kranke können sich hier informieren zu Studienvoraussetzungen, Nachteilsausgleich, Hilfsmitteln, Berufseinstieg und allen Fragen des studentischen Lebens.

Es ist ratsam, die Beratungsstelle für Behinderte oder chronisch kranke Studierende rechtzeitig zu kontaktieren, um mögliche Studienprobleme rechtzeitig angehen zu können und realistische Wege ins Studium, durch das Studium und zum Berufseinstieg zu finden.